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Die Zentrale Koordinierungsstelle geht
in den Echtbetrieb
24. April 2009. Auf der offiziellen
Informationsveranstaltung der Zentralen Koordinierungsstelle
(ZKS) für das elektronische Nachweisverfahren (eANV) in
Hannover wurde bekannt gegeben, dass dieser
Kommunikationsserver Anfang Juli 2009 für die Nutzung durch
die Abfallwirtschaftsbeteiligten freigegeben wird.
Ursprünglich war vorgesehen worden, dass die ZKS bereits ab
Februar zur Verfügung steht. Die ZKS ist unentbehrlich für
die Kommunikation zwischen Abfallerzeugern, -beförderern und
–entsorgern sowie den Behörden. Sie wird die zentrale
Kommunikationsplattform zwischen circa 30.000 betroffenen
Unternehmen und den Behörden darstellen. Die ZKS ist daher
von zentraler Bedeutung für die Realisierung des eANV, das
von allen Betrieben, die mit gefährliche Abfälle handhaben,
ab dem 1.4.2010 angewendet werden muss.
Derzeit befindet sich die ZKS in der Testphase. Die
verschiedenen Software-Anbieter testen ihr jeweiligen System
gegen die ZKS. Nach Abschluss dieser Tests ist geplant,
Anfang Juni das von den Behörden genutzt EDV-System ASYSe an
die ZKS anzuschließen. Nach erfolgreicher Koppelung von
Behördensystem und ZKS können dann ab Anfang Juli die ersten
Entsorgungsnachweise und Begleitscheine über die ZKS
zwischen den Unternehmen und den Behörden ausgetauscht
werden.
Klaus Dieter Koß vom LANUV NRW, der das Gemeinschaftsprojekt
von Bund und Ländern zur Realisierung der ZKS leitet, hat in
Hannover zugesagt, dass ab dem 1. Juli alle notwendigen
Funktionen der ZKS durch die Unternehmen der
Abfallwirtschaft genutzt werden können.
Entsorgungsunternehmen benötigen allerdings eine
Freistellung ihrer zuständigen Behörde für die jetzt noch
freiwillige Teilnahme am eANV. Und Abfallerzeuger sollten
sich im Hinblick auf die Umstellung auf das eANV mit dem
Entsorger ihres Vertrauen in Verbindung setzen.
Ein kleine Einführung in die Funktionen der ZKS gibt das
Video
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